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Kostenberechnung

In Folge des erhöhten Kostendrucks wird neben einer technischen Bewertung von Netzausbauvarianten eine wirtschaftliche Bewertung immer wichtiger. Methoden wie Barwert- und Annuitätenrechnung sind aus der Investitionstheroie bekannt. Angewendet wurden diese jedoch meist in separaten Systemen. In INTEGRAL stehen diese Methoden jetzt direkt dem Netzplaner zur Verfügung.

Typbasierte Konzepte

Bei der Konzeption des Moduls zur Kostenbewertung wurde auf einfache Anwendbarkeit geachtet. Alle notwendigen Informationen für die Berechnung von Annuitäten, den jährlichen Ausgaben, können über Betriebsmitteltypen vorgegeben werden. Für die Bestimmung einer Ausgabenfolge ist lediglich die zusätzliche Vorgabe von Errichtungs- und Abbaujahr bei den einzelnen Netzobjekten erforderlich.

Datenmodell

Die verwendeten Modelle basieren auf den Erkenntnissen des AiF-Forschungsprojektes 12942 N. In diesen Modellen werden bei folgenden Betriebsmittelarten Kosten berücksichtigt:

  • Kabel
  • Freileitung
  • Gestänge
  • Trassen (Erschließungskosten)
Bild 1: Maske „Schaltanlage“

Einbindung in die Oberfläche

Die Kostenberechnung erfordert nur geringe Rechenzeiten. Daher ist in INTEGRAL die Kostenberechnung kein spezielles Berechnungsverfahren. Der Aufruf der Funktion öffnet lediglich eine Tabelle, die die Kosten des Netzes oder einzelner Netzgruppen differenziert nach

  • Betriebsmittelarten,
  • Kostenarten und
  • Spannungsebenen

ausweist. Die Tabelle führt sich bei Netzänderungen automatisch nach, so dass der Netzplaner stets die Auswirkungen von Netzänderungen auf die Kosten des Netzes beobachten kann. Zusätzlich stehen in den Masken, in denen die Basisdaten der Kostenberechnung eingegeben werden, direkt tabellarische Übersichten über die Kosten der einzelnen Objekte zur Verfügung (Bild 1). Werte, die aus Typen übernommen wurden, sind dabei – wie auch sonst in INTEGRAL – grau dargestellt und können bei Bedarf überschrieben werden.