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Netzimpedanz-, Oberschwingungs- und Rundsteueranalyse

Neben den klassischen netzfrequenten Planungsaufgaben wie Lastfluss- und Kurzschlussberechnungen gehört die Berechnung der Ausbreitung von Rundsteuersignalen zu deren Standardaufgaben. Zusätzlich erlangen heutzutage Berechnungen von Oberschwingungen zunehmende Bedeutung, da durch die starke Verbreitung der Stromrichtertechnik in vielen elektrischen Einrichtungen ein stetiger Anstieg der Oberschwingungspegel in den öffentlichen Energieversorgungsnetzen zu verzeichnen ist. Daher zählen Fragestellungen zur Einhaltung der Verträglichkeitspegel für Oberschwingungen und der Spannungsqualität beim Anschluss oberschwingungserzeugender Verbraucher zu den typischen Planungsaufgaben.

Die Berechnung der Ausbreitung von Oberschwingungen ist der Berechnung der Ausbreitung von Rundsteuersignalen bis auf die Art der Erzeuger und die in Frage kommenden Frequenzen weitestgehend identisch. Auf der Basis der Ausbreitungsberechnung kann darüberhinaus auch die Netzimpedanz an beliebigen Netzknoten berechnet werden. Die Funktionalität dieser drei Berechnungsarten ist deshalb unter INTEGRAL in einem Modul vereint, das zur Netzimpedanz-, Oberschwingungs- und Rundsteuer-Analyse in Energieversorgungsnetzen im Frequenzbereich bis 2,5 kHz eingesetzt werden kann. Als Eingangsdatum dient dabei im Wesentlichen das Netzmodell für Lastflussberechnungen, wobei einzelne Zusatzangaben wie der induktive und kapazitive Anteil bei Belastungen unumgänglich sind. Dieses Konzept gewährleistet einen einheitlichen Datenbestand für alle Berechnungsprogramme, eine deutliche Erleichterung bei der Datenpflege und bietet ein praxisnahes, weil einfach anwendbares Werkzeug für die häufigsten Fragestellungen im Themenbereich Netzresonanzen und Oberschwingungsausbreitung.